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Fitnessuhren: Armbänder sind besonderen Belastungen ausgesetzt

Fitnessarmbänder und – besonders seit der Markteinführung der Apple Watch – Fitnessuhren werden immer beliebter und sind an immer mehr Armen zu sehen. Doch im Gegensatz zu regulären Uhren sind ihre Armbänder besonderen Belastungen ausgesetzt, und das hat mit ihrem primären Einsatzzweck zu tun: Fitness.

Fitnessuhr

Fitnessuhr, Bild: PillyNG/Pixabay

Um welche Belastungen geht es?

Fitnessuhren und -armbänder haben eine Reihe von Funktionen, die mittlerweile weit vom bloßen Anzeigen der Uhrzeit abweichen. Sie sollen Schritte und Kalorien zählen, am besten noch den Schlaf tracken und vieles andere mehr. Kurzum: Um eine Fitnessuhr sinnvoll einzusetzen, sind möglichst lückenlose Datenaufzeichnungen wünschenswert, was in der Praxis bedeutet, dass das Gerät am besten dauerhaft getragen wird. Und „dauerhaft“ schließt natürlich auch den Sport mit ein – immerhin ist dies ja der primäre Anwendungszweck gewesen, wenn man sich zum Kauf eines solchen Geräts entschließt.

Aber genau dort liegt der Hase im Pfeffer. Denn die sportliche Aktivität belastet die Uhr im Allgemeinen und ihr Armband im Besonderen stärker als das bei einer normalen Armbanduhr der Fall wäre, denn diese würde man nicht notwendigerweise beim Joggen oder Schwimmen anbehalten. Durch sportliche Aktivität schwitzt man und der Schweiß ist mit diversen Inhaltsstoffen versehen. Beispielsweise dürfte den meisten schon mal aufgefallen sein, dass Schweiß salzig schmeckt – und dieses Salz ist unter anderem für einen erhöhten Verschleiß von Armbändern verantwortlich zu machen.

Darüber hinaus gibt es noch weitere Strapazen, denen eine Fitnessuhr ausgesetzt ist, man denke hierbei an typische Sportunfälle, etwa das Fallen vom Rad oder das Hängenbleiben an Sportgeräten. Natürlich kann das auch einer „klassischen“ Armbanduhr passieren, aber wie schon erwähnt wird diese eher selten in derartige Gefahrensituationen versetzt.

Lebensverlängernde Maßnahmen für die Fitnessuhr

Man kann getrost annehmen, dass das Gehäuse samt Bildschirm an sich eher unempfindlich gegen äußere Einflüsse ist. Die Schwachstelle ist das Armband, denn dieses soll das Unmögliche schaffen und Eigenschaften in sich vereinen, die sich eigentlich in Kombination gegenseitig ausschließen. Es soll die Uhr zuverlässig am Arm halten, dabei bequem und flexibel sein, dabei aber dennoch robust und widerstandsfähig. Und Bonuspunkte gibt es, wenn das Ganze dann noch stylisch aussieht.

Da versteht es sich fast von selbst, dass das auf Dauer nicht gut geht und das Armband der Schwachpunkt einer Fitnessuhr ist. Aber die gute Nachricht ist, dass das Uhrenarmband in den allermeisten Fällen austauschbar ist. Positiv hierbei: Neben einer freien Wahl der Materialien (und damit Eigenschaften des Armbands) lässt sich somit auch der Look modifizieren, sodass die Uhr dann doch noch etwas besser zum eigenen Style passt. Tipp: Man ist auch nicht darauf beschränkt, nur ein Armband zu besitzen – je nach gewünschtem Style lässt sich das Armband wechseln. Das hat außerdem den Vorteil, dass die Sammlung an Armbändern insgesamt länger hält, da die Belastungen durch sportliche Aktivitäten auf mehrere Bänder verteilt werden.

Fazit: Die richtige Uhr und verschiedene Armbänder

Es ist insgesamt sinnvoller, eine Fitnessuhr bewusst zu kaufen, also danach auszuwählen, dass die Features passen (und entsprechend möglichst lange den Anforderungen entsprechen) und beim potenziellen Schwachpunkt, dem Armband, darauf zu achten, dass es sich austauschen lässt. So hat man lange viel Vergnügen am digitalen Coach – optisch und auch funktionell.