Der Reiz einer Fitness-Uhr

Die Uhr hat eine lange Reise hinter sich. Zunächst gab es die Taschenuhren. Sie wurden von Armbanduhren abgelöst. Mittlerweile sind Smartwatches und Fitness-Tracker in Mode, wobei die Fitness-Uhr ein Mittelding aus beiden ist. Aber worin besteht der Reiz?

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Wo wird die Grenze gezogen?

Das ist in der Tat nicht einfach zu beantworten. Eine Armbanduhr im klassischen Sinne hat primär eine Aufgabe: Sie soll die Zeit anzeigen. Im Laufe der Entwicklung haben die Uhren diverse Features gewonnen. Nicht selten kommen sie mit einer Stoppuhr und weiteren Finessen. Die edleren Modelle sind dabei mechanisch, was für eine erhöhte Präzision und eine gute Zuverlässigkeit spricht. Sie werden zudem als modisches Accessoire angesehen.

Der Fitness-Tracker hingegen soll zunächst einmal gar nicht die Uhrzeit anzeigen, sondern den Träger bei sportlichen Aktivitäten begleiten. Es sollen Schritte gezählt und der Puls gemessen werden. Erst in jüngerer Vergangenheit kamen Funktionen wie die Zeitanzeige dazu. Die ersten Fitnesstracker kamen gänzlich ohne Display aus.

Relativ neu sind die Smartwatches. Es handelt sich dabei um Armbanduhren, die alle Features von Fitness-Trackern und Armbanduhren verbinden sollen und noch dazu per App erweitert werden können. Sie sind eng an ein Smartphone gekoppelt und ergänzen dessen Funktionen. Damit ist es beispielsweise möglich, Benachrichtigungen auf der Uhr auszulesen, womit es nicht mehr unbedingt notwendig ist, auf das Smartphone zu schauen, wenn eine Nachricht ankommt.

Vor allem zwischen Fitness-Trackern und Smartwatches sind die Übergänge mittlerweile fließend. Der wohl am naheliegendste Unterschied dürfte sein, dass man Fitness-Tracker nicht via App erweitern kann und der Datenaustausch vor allem in eine Richtung geht: vom Tracker zum Smartphone. Da aber auch Fitness-Uhren mittlerweile bestimmte Nachrichten auslesen können – die meisten vibrieren bei einem Anruf, einer SMS oder wenn der Wecker klingelt -, kann es gut sein, dass sich die einzelnen Typen funktional immer weiter angleichen.

Die Fitness-Uhr: Eine „Smartwatch Light“

Der Reiz einer Fitness-Uhr liegt besonders darin, dass sie wichtige Merkmale einer Smartwatch beinhaltet ohne den Ballast und den vergleichsweise hohen Preis einer richtigen Smartwatch wie der Apple Watch. Der Reiz, der viele Anwender zum Kauf bewegt, liegt darin, dass sie ein modernes Gerät um das Handgelenk tragen, das günstig in der Anschaffung ist, eine lange Akkulaufzeit besitzt und dennoch praktische Features mitbringt wie die Anzeige der Uhrzeit. Vor allem, weil das Killer-Feature einer Smartwatch anscheinend noch nicht gefunden ist, sind die „Light“-Varianten daher recht beliebt.

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