Smarte Uhr statt Fitnesstracker: Taugt die Apple Watch 4 als Fitnessuhr?

Fitnesstracker oder Apple Watch? In Betracht auf die finanziellen Unterschiede dürften sich viele Sportler diese Frage stellen. Während leistungsstarke Fitnesstracker bereits ab 70 Euro erhältlich sind, schlägt Apples neues Modell mit mehr als 400 Euro auf. Wer die Internetfunktion ohne WLAN oder Smartphone nutzen möchte, muss noch einmal 100 Euro drauflegen. Da bleibt die Frage offen: Lohnt sich diese Investition tatsächlich und kann die Apple Watch 4 mit den Leistungen für Sportler von Garmin, Fitbit und Co. mithalten?

Ein elegantes und zeitloses Design

Im Hinblick auf das Design bleibt die Apple Watch 4 momentan unübertroffen. So kommt die neue Hermès Kollektion mit hochwertigen Lederarmbändern daher, die pure Elegant ausstrahlen. Das Design ist verspielt und passt zu jedem Look. Da kann auch Fitbits Alta kaum mithalten, obgleich die Armbänder des Trackers wechselbar sind. Kritiker heben allerdings das volle Ziffernblatt der Apple Watch Series 4 hervor, das für ihren Geschmack eindeutig zu viele Informationen bereithält. Andere wiederum schätzen diese Übersicht und sind mit der Anzeige vollends zufrieden.

Die Funktionen der Apple Watch 4

Wie auch schon die Vorgängermodelle der Series 4 beeindruckt Apples smarte Uhr mit ihren umfangreichen Funktionen. Im Vergleich zu Fitnesstrackern lässt sich die Apple Watch mit dem Internet verbinden, wodurch sie nicht nur Trackingfunktionen, sondern auch die Leistungen eines Smartphones übernimmt. Sie ermöglicht es zu telefonieren, Nachrichten zu versenden und Musik zu hören. Es ist möglich, jederzeit auf das Internet zuzugreifen, ohne dabei das Handy zur Hand nehmen zu müssen. Mit der Apple Watch lassen sich sogar Aktiencharts verfolgen und aktuelle Fragen, wie „was ist Slippage?“ oder „wo finde ich das nächste Sportgeschäft?“ innerhalb von Sekunden beantworten. Die Uhr dient sogar als Navigationsgerät.

Zusätzlich beinhaltet die Series 4 alle für Sportler wichtige Funktionen. Sie verfügt über GPS, um Laufstrecken analysieren zu können. Ein integrierter Schrittzähler und ein Pulsmesser ermitteln den Kalorienverbrauch. Im Vergleich zu klassischen Fitnesstrackern wartet die neue Apple Watch nun mit einem EKG-Gerät auf: Über einen Sensor misst die Uhr die Herzfrequenz und erstellt innerhalb von 30 Sekunden eine Auswertung. Sie ist sogar in der Lage ein Vorhofflimmern zu erkennen und den Träger rechtzeitig zu warnen. Für Sportler, die häufig alleine unterwegs sind, dürfte die automatische Sturzerkennung zudem interessant sein. Registriert die Smartwatch einen Sturz, kann der Träger über den Notrufknopf umgehend Hilfe anfordern. Findet nach einem Sturz innerhalb von 60 Sekunden keine Bewegung statt, wird der Notruf automatisch getätigt und der Standort mittels GPS weitergegeben. Außerdem sendet die Smartwatch dem hinterlegten Notfallkontakt eine Nachricht.

Fazit: Smartwatch oder Fitnesstracker?

Unter Berücksichtigung der Leistungen, welche die Apple Watch Series 4 mit sich bringt, verwundert der Preis nicht weiter. Die moderne Uhr ist nicht nur ein stilvolles Accessoire, sondern auch ein nützliches Gadget, welches das Leben sicherer gestalten kann. Wer allerdings nur die klassischen Funktionen einer Fitnessuhr benötigt, wie Schrittzähler, Kalorienverbrauch und Puls, dem reicht auch ein günstigeres Modell aus. Eine Alternative zur neuen Series 4 stellt auch die Apple Watch 3 Sport Edition dar. Das Modell überzeugt mit seinen verbesserten Funktionen für Schwimmer und einem eleganten, zeitlosen Design.

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